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Alb-Gold Juniors Cup: Fahren wie die Profis

von Erhard Goller

 

 

Schon traditionell läutete der Alb Gold Juniors Cup das Wochenende des UCI Mountainbike Weltcups in Albstadt ein. Hier konnten die Nachwuchsbiker Weltcup-Luft schnuppern, mit Cannondale-Profi Manuel Fumic als "Führungs-Motorrad". Ein paar Eindrücke von den Powerflitzern bis zu den U17, gewissermaßen den Legenden der Zukunft.

 

Gerademal das Radfahren gelernt und schon an der Startlinie der bedeutendsten Cross-Country-Rennserie der Welt. Die Powerflitzer waren die ersten, die sich auf den Kurs begaben. Zwar nur für die ersten 200 Meter, aber am Hinterrad von Manuel Fumic, der als Vorfahrer agierte, fühlt man sich dem großen Traum doch schon greifbar nah. Bei den ganz Kleinen sind noch alle Sieger und es geht um den Spaß auf dem Rad.

 

In den höheren Altersklassen wurde der Kampf um die besten Plätze schon mit ein wenig mehr Vehemenz geführt. Von knappen Zielsprints bis souveränen Alleinfahrten wurde alles geboten. Einige sind sich dabei gut bewusst, dass sie sich momentan auf vielen Streckenteilen befinden, auf denen die Profis am Sonntag auch fahren werden.

„Ich habe mir im Anstieg mal überlegt, wie schnell ich fahre und wie schnell hier wohl die Profis unterwegs sind. Vermutlich sind sie deutlich schneller als ich. Aber da habe ich ja noch Zeit, auch so gut zu werden,“ sagt der Sieger der U17-Kategorie Linus Wanner. Am Sonntag wird er seinem Schweizer Landsmann Nino Schurter die Daumen drücken.

 

Manuel Fumic kümmert sich um die Startvorbereitungen

Für die Jüngsten stand am Mittag der Technikteil auf dem Programm. Die Teilnehmer der U9 und U11 mussten in verschiedenen Übungen zeigen, wie gut sie ihr Bike beherrschen. Die Parcours bestanden aus Paletten, Wippen und engen Kurven. Das Ergebnis des Technikteils entschied über den Startplatz beim anschließenden Rennen.

Ab der Kategorie der U13 wurden kurze Technik-Abschnitte ins Rennen miteingebaut. Wer das Balancieren über die Paletten nicht schaffte, musste runter vom Rad und eine Strafrunde schieben.

 

Kein Problem für die U15er-Mädels. „Die Strecke ist richtig cool,“ sagt Kaya Pfau aus Laichingen. Ihr Vereinskollege, Fabian Buck, stimmt dem zu. „Das ist das beste Rennen des Alb Gold Juniors Cup, ist ja auch die Weltcup-Strecke. Nur beim Vario-Teil fände ich es besser, wenn die Strecke noch technischer wäre und man dafür keine Strafrunden hätte. Alles in allem ist hier alles viel professioneller als bei anderen Rennen,“ sagt der Sieger der U13-Kategorie.

 

U17 auf der Jagd

Über eines sind sich aber alle Fahrer einig; das große Ziel ist es, später einmal bei den Profis in Albstadt beim Weltcup mitzufahren. Bis dahin fiebern sie mit ihren Idolen mit. Ob am Streckenrand oder über den Live-Stream, der Sonntag ist die Rennen reserviert.

Text: Anke Schmid

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