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Noch 365 Tage bis zur Weltmeisterschaft in Albstadt

von Stephan Salscheider

MTB Weltmeisterschaft in Albstadt – ein Invest der sich auszahlt

 

2020 UCI Mountain Bike Cross-Country World Championships presented by Mercedes-Benz in Albstadt

 

MTB Weltmeisterschaft in Albstadt – ein Invest der sich auszahlt

Der Countdown für die 2020 UCI Mountain Bike Cross-Country World Championships presented by Mercedes-Benz läuft. In der Stadtverwaltung, bei der Skyder Track & Event Company und der RSG Zollernalb und vielen anderen Vereinen stellt man die Weichen. Und man tut das mit einem gewissen Stolz. WM-Ausrichter zu sein, 25 Jahre nach Kirchzarten erst der zweite in Deutschland, das ist eine Ehre und wird noch lange über das Jahr 2020 nachklingen. So wie das auch in Kirchzarten war, bzw. bis heute noch ist. 

 

Nach dem Weltcup ist vor dem Weltcup, oder besser im nächsten Jahr vor der Weltmeisterschaft. So laufen die Vorbereitungen für das Event im nächsten Jahr bei dem sich die Stadt mit allen Stadtteilen in allen Facetten der Weltöffentlichkeit präsentieren wird. 

Die siebte Auflage des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cups in Albstadt war in punkto Werbewirksamkeit bisher die erfolgreichste. Die Zahl der Medien-Vertreter stieg beim Event vom 17. bis 19. Mai noch mal um rund 30 Prozent an, die Verbreitung via TV und Livestream war weiter gestreut denn je. Das Investment der Stadt Albstadt in den Weltcup und auch in die WM 2020 zahlt sich aus. 

 

Albstadt war in der Mountainbike-Szene in aller Munde. Viele Monate lang. Die Auftakt-Veranstaltung der Weltcup-Serie liegt weltweit im Visier die Sportler, die gesamte Vorbereitungsphase zielt darauf ab. Dies zeigt auch die häufige Erwähnung in sozialen Medien sowie in Interviews. Die Verbindung Mountainbike und Albstadt ist dadurch mehr als ein halbes Jahr lang dauerpräsent. 

Und im Laufe des nächsten Jahres wird dies weiter an Fahrt aufnehmen.

Natürlich zielt man beim Veranstalter in Albstadt darauf ab, denn das Investment soll sich, wie jede Marketing-Maßnahme ja lohnen. 

Wie groß das mediale Interesse ist und damit auch die Reichweite, das lässt sich genauer ablesen. Noch nie waren so viele TV-Stationen mit eigenem Personal vor Ort wie in diesem Jahr. 

Das Schweizer Fernsehen war vor Ort und drehte verschiedene Beiträge. Erstmals kam mit MySports auch ein Online-Rechte-Inhaber aus dem Nachbarland. Das tschechische Fernsehen war schon häufiger präsent, KN Conteudo aus Brasilien war zum zweiten Mal da. Aus den Niederlanden kamen zwei TV-Stationen, aus Belgien eine. Der Olympic Channel, der TV-Sender des Internationalen Olympischen Komitee (IOC) war zum ersten Mal vor Ort. 

Auch in den nationalen Sendern flimmerte der Weltcup in Albstadt über den Schirm. Der SWR drehte gleich zwei Beiträge und übernahm einen dritten, im ARD/ZDF-Morgenmagazin war Albstadt ein Thema, im ZDF lief ein Beitrag in der Sport Reportage. 

Aus all diesen Beiträgen rekrutiert sich ein Publikum, das die Zehn-Millionen-Marke überschreitet.  

Dazu addiert sich die Zahl der User des Internet-Angebots von Red Bull Media House und deren weltweite Distributionen, sprich: Weiterverkäufe, die seit Beginn der Übertragungen durch das Salzburger Unternehmen Jahr für Jahr steigen. 

Auch die Zahl der Medien-Akkreditierungen insgesamt ist in Albstadt gestiegen. 180 aus 25 verschiedenen Nationen waren es diesmal, die von der Schwäbischen Alb berichteten. Das war eine Steigerung um knapp 30 Prozent. 

 

In Albstadt freut man sich natürlich über diese Entwicklung, bringt sie der Stadt doch einen Marketing-Wert, der das Investment sogar übersteigt. Und im nächsten Jahr wird man bei den Weltmeisterschaften im Olympia-Jahr von der ganzen Vorarbeit sicherlich noch mehr profitieren. 

„Weltcup und WM sind jeden Cent wert“, betont Klaus Konzelmann, Oberbürgermeister der Stadt Albstadt. Dies drückt sich zusätzlich auch über die wirtschaftlichen Umsätze aus, die der Weltcup und 2020 auch die WM auslösen. Gastgewerbe und Einzelhandel profitieren von Zuschauern, Sportlern und ihrem Anhang. 

Nicht zu vernachlässigen ist, dass Albstadt als Mountainbike-Mekka eine Marke geworden ist. Dies bezeugt auch der Outdoor-Award, der bei der Messe Caravan und Touristik in Stuttgart verliehen wurde. 

 

„Wir sehen die WM als Auszeichnung für die Stadt, die Region und ihre Menschen. Wir wollen möglichst viele der Aktiven, sei es in den Stadtteilen, sei es im Bereich Kultur oder soziale Einrichtung, in das Veranstaltungsjahr integrieren. Deshalb werden wir alles dafür tun den Sportlern eine große Bühne zu bieten und dem Publikum eine bleibende Erinnerung zu bescheren“, sagt Jo Triller, Leiter des Amtes für Familie, Bildung, Sport und Soziales. WM-Stadt zu sein, darauf darf man ja auch ein bisschen stolz sein. 



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